| Bezüge zu weiteren Zielen, Unter- und Teilzielen |
SDG 6.4 SDG 8.4.1 SDG 12.2 |
| Herkunft |
Quellkatalog: LHS Inhaltliche Kompatibilität: UNSD Definitorische Kompatibilität: - |
| Definition |
Trinkwasserverbrauch (Haushalte und Kleingewerbe) je Einwohner:in und Tag |
| Berechnung |
(Jährlicher Trinkwasserverbrauch (Haushalte und Kleingewerbe)) / ((Anzahl der Einwohner:innen) * (Anzahl der Tage pro Jahr)) |
| Aussage |
Je Einwohner:in und Tag wurden durchschnittlich x Liter Wasser verbraucht. |
| Validität |
xxx - Wasser gehört zu den wichtigsten natürlichen Ressourcen. Eine schonende und effiziente Nutzung dieser Ressource muss also zentrales Ziel sein und kann durch den betrachteten Indikator abgebildet werden. Allerdings wird bei der Indikatorkonzeption nur der direkte Trinkwasserverbrauch privater Haushalte erfasst, welcher nur eingeschränkt den Verbrauch privater Konsumentscheidungen wiedergibt (‚virtuelles‘ Wasser). |
| Verständlichkeit |
xxx - Die Validität des Indikators ist ohne Weiteres plausibel bzw. nachvollziehbar. |
| Funktion |
OP/OC/IM - Durch den jeweiligen Indikator werden mindestens durch bestimmte Maßnahmen intendierte, direkte Ergebnisse oder Produkte gemessen, die dem entsprechenden SDG-Unterziel oder - Teilziel entsprechen. Der Indikator bezieht sich auf die Ergebnisse und Auswirkungen eines Ressourcen-Einsatzes. |
| Interpretation |
Wenn auch in jüngster Vergangenheit die Länge und Häufigkeit von Dürreperioden zugenommen hat, ist Deutschland insgesamt betrachtet ein wasserreiches Land. Vom jährlichen Wasserdargebot, d. h. der aus dem natürlichen Wasserkreislauf zur Verfügung stehenden Süßwassermenge, wird nur ein geringer Prozentsatz entnommen und nach Gebrauch dem Kreislauf wieder zugeführt. Der seit Jahren stark rückläufige Verbrauch zeigt das wachsende Bewusstsein für einen sorgsamen Umgang mit Wasser. Trotzdem bleibt Wasser eine kostbare Ressource, mit der in Deutschland auch weiterhin sparsam umgegangen werden sollte. Insbesondere die Entnahme von Tiefenwasser, welche in zahlreichen Regionen stattfindet, kann langfristig zu einer Reduzierung der Grundwasserreserven führen. Sinkende Werte werden also als positiv im Sinne der nachhaltigen Entwicklung erachtet. |
| Datenverfügbarkeit |
xx - Einer Erhebung der Daten zur öffentlichen Wasserversorgung und öffentlichen Abwasserentsorgung erfolgt alle 3 Jahre im Rahmen des Umweltstatistikgesetzes (UStatG) in Verbindung mit dem Bundesstatistikgesetz (BStatG). Die Daten sind zentral abrufbar und li |
| Datenqualität |
xx - Die ausgewählten Daten „messen“ den Indikator genau und verlässlich. Sie sind vollständig oder repräsentativ und werden nicht durch Messfehler verzerrt. |
| Bezugsquelle(n) |
Statistische Ämter der Länder |
| Statistische Grundlagen |
Statistik der öffentlichen Wasserversorgung |
| Berechnung des Indikators |
ZEFIR |
| Dargestellte Ebenen |
Kreisfreie Städte, Kreise |
| Erhebungsintervall |
jährlich |
| Statistische Zusammenhänge |
Der Trinkwasserverbrauch privater Haushalte steht in schwach positivem Zusammenhang mit Altersarmut (SDG 1.3), dem Personal in Pflegeheimen, Existenzgründungen (SDG 9.5) sowie den Steuereinnahmen (SDG 16.6). Es besteht eine schwach negative Korrelation mit der Betreuung von unter 3 Jährigen (SDG 4.2) sowie beiden Beschäftigungsquoten (SDG 8.5). |
| Englische Bezeichnung (für VLR) |
Drinking water consumption – Private households |
| Englische Definition (für VLR) |
Drinking water consumption (households and small businesses) per inhabitant per day |